Unser Konzept

Die pädagogische Arbeit

Unser pädagogisches Handeln geht vom Kinde aus. Dabei wird das Kind als Ganzes gesehen. Nicht das Lernen über Kopf, sondern das „Begreifen durch Greifen“, das differenzierte Wahrnehmen mit allen Sinnen, steht für uns im Vordergrund. Unser pädagogisches Handeln orientiert sich an christlichen Grundsätzen. Das Gebot „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ ist eine Kernaussage, aus der sich unsere Arbeit mit allen Beteiligten ableitet.

Als Arbeitsgrundlage dient uns der „Situationsorientierte Ansatz“, die Pädagogik vom Kinde aus.

Spielen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. In jeder Zeitepoche und in allen Kulturen wurde und wird gespielt. Spielen ist für das Kind nicht etwas Nebensächliches, sondern lebensnotwendig. Die Entwicklung des Spiels steht im direkten Zusammenhang mit der geistigen Entwicklung. Je differenzierter das Kind denkt, je weiter es sein Umweltwissen entwickelt hat, um so differenzierter und kritischer wird es spielen und sich neuen Erfahrungsräumen öffnen. 

Aus diesen Gründen hat das „freie Spiel“- die Freispielphase in unserer Einrichtung einen so hohen Stellenwert.

 

 


Angebote, Aktionen und Projektarbeit

Zusätzlich zum Freispiel bieten wir den Kindern gezielte Angebote an. Dies sind u.a.:

 

  • Bilderbuchbetrachtungen
  • Naturwissenschaftliche Experimente
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
  • Bastel- und Werkangebote
  • Religiöse Angebote 
  • Bewegungs- und Ruheübungen
  • Rhythmisch-musikalische Angebote
  • Thematische Ausflüge
  • Turnen in der Turnhalle der Grundschule Pavenstädt
  • Maxigruppe für die angehenden Schulkinder 

 

Wiederkehrende Aktionen im Jahreskreis sind zum Beispiel:

 

  • Übernachtungsfest der angehenden Schulkinder
  • Theaterfahrt
  • Großelternnachmittage
  • Eltern-Kind-Aktionen
  • St. Martinsumzug
  • Kunstprojekt
  • Waldwochen
  • Krippenspiel

 

Bei der Projektarbeit ist es eine wichtige Voraussetzung, die Botschaften der Kinder wahrzunehmen. Dabei ist die Beobachtung die wichtigste Grundlage. Die wahrgenommenen Interessen, Fragen, Wünsche und Bedürfnisse der Kinder werden aufgegriffen. Die dadurch entstandenen unterschiedlichen Themen, wie zum Beispiel „Ene mene Müll“ und „Tatüta, die Feuerwehr ist da“, … werden in Projektform erarbeitet.

 

Inklusion

Das Erleben von Gemeinsamkeiten, Unterschiedlichkeiten und persönlichen Grenzen ist ein unschätzbarer Wert für die Entwicklung eines Menschen, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Als Konsequenz dieser Denkweise leben wir in unserer Einrichtung Inklusion. „Es ist normal, verschieden zu sein“ (Richard von Weizäcker) signalisiert unsere Grundhaltung gegenüber allen Menschen. Alle Kinder werden individuell mit ihren Stärken und Schwächen gefördert. Kinder mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerungen sind von Beginn an Teil der Gruppe. Eine pädagogische Fachkraft und das Team sind für die Begleitung und Förderung der Kinder verantwortlich und sorgen für eine kontinuierliche Vernetzung zwischen Eltern, Kindertageseinrichtung und Therapeuten.

 

Sprachliche Bildung

Die sprachliche Bildung ist ein grundsätzlicher Bestandteil unserer Arbeit. Im Vordergrund steht dabei die alltagsintegrierte Sprachbildung. Wichtig ist, dass gelingende Sprachbildung nicht isoliert und losgelöst von der Lebenswirklichkeit der Kinder stattfindet, sondern ganzheitlich erlebt wird.  

Zusätzlich arbeiten wir mit Sprachbeobachtungsbögen und mit dem Bielefelder Screening, abgekürzt BISC. Dieses Verfahren ermöglicht das Erkennen einer möglichen Lese-Rechtschreibschwierigkeit, die durch ein bestimmtes Training (HLL – Hören, Lauschen, Lernen) ausgeglichen werden kann.

 

Bildungsdokumentation

Die beobachtende Wahrnehmung von Kindern ist Grundlage für eine zielgerichtete Bildungsarbeit. Kinder beobachten heißt Kinder beachten, Kinder beachten heißt Kinder achten! Mit diesem Leitsatz begleiten wir die Kinder in ihrer Entwicklung. Als Form der Bildungsdokumentation haben wir das Leuvener Modell gewählt. Dieser Ansatz stellt das Kind und seine Sichtweise in den Mittelpunkt. Nur ein Kind, dass sich „wohl fühlt“, engagiert sich und entwickelt sich nach seinen Möglichkeiten weiter.

 

Für jedes Kind werden mit Einwilligung der Eltern regelmäßig Entwicklungsbögen nach dem Leuvener Modell geschrieben und Elterngespräche geführt. Zum Ende der Kindergartenzeit händigen wir Ihnen diese aus.

Öffnungszeiten

Im Kindergartenjahr 2015/16 ist die Einrichtung wie folgt geöffnet:

 

Kindergartenzeiten bis zu 35 Stunden

mo. - do.: 7.30 Uhr - 12.30 Uhr und 14.00 Uhr - 16.30 Uhr

fr.: 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr

 

Kindergartenzeiten bis zu 25 Stunden

mo. - fr.: 7.30 Uhr - 12.30 Uhr

 

Block-Öffnungszeit

mo. - fr.: 7.15 Uhr - 14.15 Uhr

 

Ganztagsbetreuung (bis zu 45 Stunden)

mo. - do.: 7.15 Uhr - 16.30 Uhr 

fr.: 7.15 Uhr - 15.00 Uhr  

 

Anmeldezeiten:

mo. - fr.: 9.00 – 11.00 Uhr

mo. + di.: 14.30 – 16.00 Uhr


Terminübersicht